Baupreisticker

Was Bauen und Instandhalten heute kostet

Die amtlichen Baupreisindizes des Statistischen Bundesamts, verständlich aufbereitet: für Eigentümer, Beiräte und Vermieter, die Sanierungen planen und wissen wollen, was Warten kostet.

Berichtsmonat Mai 2026, veröffentlicht am 10. Juli 2026

Instandhaltung Wohngebäude+ 5,6 %zum Vorjahresquartal
Neubau Wohngebäude+ 5,0 %zum Vorjahresquartal
Instandhaltung seit Anfang 2021+ 51,4 %Februar 2021 bis Mai 2026
Indexstand Instandhaltung1442021 = 100

Preisentwicklung seit 2021

InstandhaltungNeubau
90100110120130140150202120222023202420252026144140,3

Index 2021 = 100, Instandhaltung ohne Schönheitsreparaturen, einschließlich Umsatzsteuer. Berichtsmonate Februar, Mai, August und November.

Teuerung der Instandhaltung

Veränderung zum Vorjahresquartal in Prozent

0510152021202216,320232024202520265,6

Nach dem Preisschub 2022 hat sich die Teuerung beruhigt, zieht aber seit Ende 2025 wieder an.

Teuerung nach Gewerken

Neubau Wohngebäude, Mai 2026 zum Vorjahresmonat

Dachdeckungsarbeiten+ 7,3 %
Zimmer- und Holzbauarbeiten+ 7,3 %
Elektro-, Sicherheits- und Informationstechnik+ 6,4 %
Erdarbeiten+ 5,4 %
Heiz- und Wassererwärmungsanlagen+ 5 %
Wärmedämm-Verbundsysteme+ 5 %
Metallbauarbeiten+ 4,4 %
Mauerarbeiten+ 3,8 %
Betonarbeiten+ 3,6 %
Rechner

Was kostet Warten?

Geben Sie die heutigen Kosten einer Maßnahme ein und sehen Sie, was sie bei gleichbleibender Teuerung später kostet.

%
Ergebnis
Kosten nach dem Aufschub–
Mehrkosten durch Warten–
Mehrkosten je Wohnung–
Versteckte Mehrkosten je Wohnung und MonatSo viel zahlt jede Wohnung während des Aufschubs Monat für Monat unbemerkt drauf, zusätzlich zum Verwalterhonorar.–
Modellrechnung mit gleichbleibender jährlicher Teuerung, ohne Folgeschäden. Die Durchschnittsrate ergibt sich aus dem Instandhaltungsindex von Mai 2021 bis Mai 2026.Erhaltung planen

Einordnung

Die Indizes zeigen die Preisentwicklung im Bundesdurchschnitt. Sie enthalten die Umsatzsteuer und beziehen sich auf konventionell gefertigte Gebäude. Regionale Preise, etwa im Großraum München, und die Preise einzelner Betriebe können abweichen.

Für Eigentümergemeinschaften ist vor allem der Instandhaltungsindex aussagekräftig: Er misst die Preise für Reparaturen und Erneuerungen an bestehenden Wohngebäuden, ohne Schönheitsreparaturen.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Baupreisindizes, Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Eigene Darstellung der LIKKA Immobilien GmbH.

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