Hausverwaltung OlchingStadt · Landkreis Fürstenfeldbruck
Olching: Vom Arbeiterort an der Amper zur jungen Stadt
Die Eisenbahn brachte die Papierfabrik, die Papierfabrik brachte die Menschen. Seit 2011 ist Olching Stadt, und sie wächst weiter.
LIKKA Magazin · Wohnen und Eigentum vor OrtLesezeit 2 Minuten

Olching war lange die größte Gemeinde Bayerns ohne Stadtrecht. Erst am 19. Juni 2011 änderte sich das. Der Weg dorthin begann mit der Eisenbahn, die 1839 fertig wurde. Bald danach entstand eine Fabrik für Holzschliff und Papier, und aus dem Bauerndorf wurde eine Arbeitersiedlung. Heute leben gut 27.400 Menschen in der Stadt an der Amper. Einmal im Jahr kommen noch viel mehr: Zum Faschingszug, der seit 1953 durch die Straßen zieht, strömen Zehntausende Zuschauer.
Fünf Ortsteile, zwei Bahnhöfe
Seit 1978 bilden Olching, Esting, Neu-Esting, Geiselbullach und Graßlfing eine Gemeinde. Die neuromanische Backsteinkirche St. Peter und Paul entstand um 1900, die Estinger Schlosskapelle ist über 400 Jahre alt. Die S3 hält in Olching und Esting und bringt Pendler in rund 20 Minuten zum Münchner Hauptbahnhof. A8, A99 und die B471 liegen vor der Tür. Die Amper, ihre Auen und der Olchinger See prägen die Landschaft und sogar das Stadtwappen.
Aus einem Bauerndorf an der Bahnlinie wurde eine Stadt mit fünf Ortsteilen.
Gewachsen in Schüben
Nach 1945 fanden viele Vertriebene hier eine neue Heimat. Später entstanden große Wohnbaugebiete, allen voran die Siedlung Schwaigfeld in Graßlfing, die seit den 1990er Jahren gewachsen ist. So mischen sich heute Arbeiterhäuser, Nachkriegssiedlungen, Reihenhäuser und Wohnanlagen verschiedener Generationen. Die S-Bahn und die Nähe zu Seen und Auen machen Olching für Familien wie für Pendler interessant.
Die Eigentumsformen sind entsprechend vielfältig. In den älteren Vierteln wohnen viele Eigentümer im eigenen Haus, in Schwaigfeld und den neueren Anlagen überwiegen Eigentumswohnungen in Gemeinschaften. Hinzu kommen Kapitalanleger, die an Pendler und Familien vermieten.
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Leben nahe am Fluss
In Olching wird seit Jahren über den Hochwasserschutz tiefer gelegener Wohngebiete diskutiert. Eigentümer in Flussnähe sollten deshalb wissen, wie ihr Gebäude gegen Elementarschäden versichert ist und ob Kellerräume und Technik gut geschützt sind. In den Wohnanlagen aus den 1990er Jahren stehen zudem erste größere Erneuerungen an, von Dachabdichtungen bis zur Heizungstechnik. Das LIKKA-Büro in Fürstenfeldbruck hilft, solche Themen in eine Reihenfolge zu bringen, die Rücklage und Gebäude gleichermaßen schont.
