Hausverwaltung EichenauGemeinde · Landkreis Fürstenfeldbruck
Eichenau: Die Gartenstadt mit dem Duft von Pfefferminz
Prinzregent Luitpold gab dem Ort seinen Namen, Pfefferminzfelder gaben ihm seine Geschichte. Heute ist Eichenau eine grüne Pendlergemeinde an der S4.
LIKKA Magazin · Wohnen und Eigentum vor OrtLesezeit 2 Minuten

In Eichenau steht das einzige Pfefferminzmuseum Deutschlands. Es erinnert an die Jahre zwischen 1918 und 1958, als rund um den Ort Minze angebaut wurde. Die Geschichte der Siedlung selbst beginnt 1863 in der Nähe der heutigen S-Bahn-Station. Am 7. Januar 1907 gab Prinzregent Luitpold ihr den Namen Eichenau. Ein halbes Jahrhundert später, 1957, löste sich die Gemeinde von Alling. Heute leben knapp 11.500 Menschen hier, und die meisten von ihnen kennen den Weg zur S4 im Schlaf.
Zwiebelturm und Starzelbach
Die katholische Kirche Zu den Heiligen Schutzengeln von 1926 mit ihrem Zwiebelturm ist schon von weitem zu sehen. Die evangelische Friedenskirche kam 1970 dazu. Eichenau besteht nur aus einem Ortsteil. Der Starzelbach fließt durch die Gemeinde und wurde Anfang des 20. Jahrhunderts begradigt. Die Staatsstraße 2069 zieht sich in einem großen Bogen durch den Ort, Busse verbinden mit den Nachbargemeinden.
Aus Pfefferminzfeldern und Bauernland wurde eine Gartenstadt für Pendler.
Wie eine Pendlersiedlung zur Gartenstadt wurde
1907 lebten 48 Menschen in Eichenau, 1957 schon rund 3.500. Aus dem Bauernland wurde eine Gartenstadt für Pendler. Einfamilienhäuser mit Gärten prägen bis heute große Teile des Ortes, ergänzt durch Doppel- und Reihenhäuser und Wohnanlagen aus späteren Jahrzehnten. Die S4 ist das Rückgrat der Nachfrage, denn sie verbindet Eichenau direkt mit München.
Viele Grundstücke sind großzügig geschnitten, was in den letzten Jahrzehnten zu Nachverdichtung geführt hat. Wo früher ein Haus stand, stehen heute oft zwei oder eine kleine Wohnanlage. Dadurch leben in Eichenau Selbstnutzer und Mieter, Alteingesessene und Neuzugezogene eng beieinander.
Verwaltung oder Verkauf: Wir beraten Sie persönlich, vom Standort Fürstenfeldbruck aus.
Alte Gärten, junge Pläne
Viele Häuser in Eichenau stammen aus der Nachkriegszeit und wurden seitdem umgebaut, erweitert oder geteilt. Wo aus einem Einfamilienhaus zwei Wohnungen wurden, entstehen Fragen zu Sondernutzungsrechten am Garten, zu gemeinsamen Leitungen und zur Heizung. In den Wohnanlagen stehen Dach, Fassade und Wärmeversorgung auf der Agenda. Das LIKKA-Büro in Fürstenfeldbruck liegt nur wenige Kilometer entfernt und hilft Gemeinschaften, ihre Maßnahmen und ihre Rücklage aufeinander abzustimmen.
