Hausverwaltung GermeringGroße Kreisstadt · Landkreis Fürstenfeldbruck
Germering: Sieben Stadtteile, ein roter Faden
Aus Bauerndörfern wurde in wenigen Jahrzehnten die größte Stadt im Landkreis Fürstenfeldbruck. Ihr Wohnungsbestand erzählt diese Geschichte bis heute.
LIKKA Magazin · Wohnen und Eigentum vor OrtLesezeit 2 Minuten

Wer in Germering unterwegs ist, stößt früher oder später auf den roten Faden. Das Band mit abstrakten Symbolen zieht sich durch die Stadt und verbindet, was lange getrennt war. Erst 1978 schlossen sich Germering und Unterpfaffenhofen zusammen, 1991 folgte die Stadterhebung, 2004 der Titel Große Kreisstadt. Heute leben hier über 41.000 Menschen. Mit der S8 sind sie in knapp einer halben Stunde in der Münchner Innenstadt, und am Germeringer See treffen sie sich an warmen Tagen zum Baden.
Zwei Kirchen, sieben Stadtteile
Die Alte Kirche St. Martin wird schon 1315 erwähnt, die neue Stadtkirche St. Martin stammt von 1967. Dazwischen liegt die Verwandlung eines Dorfes zur Stadt. Zu Germering gehören heute Harthaus, Kleßheim, Nebel, Streiflach, Unterpfaffenhofen und Wandlheim. Die Autobahnen A96 und A99 liegen nah, mehrere Regionalbuslinien ergänzen die S-Bahn. Die Stadthalle ist Bühne für Kultur, der Fotodienstleister CEWE der größte Arbeitgeber am Ort.
Die Gebäude aus den Wachstumsjahrzehnten stehen jetzt vor ihrem zweiten großen Zyklus.
Gebaut in den Jahren des Aufbruchs
Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs Germering rasant, vor allem in den 1960er und 1970er Jahren. Aus dieser Zeit stammt ein großer Teil der Wohnanlagen und Reihenhauszeilen. Viele Wohnungen gehören Eigentümergemeinschaften, oft mit Tiefgarage und gemeinschaftlichen Grünflächen. Moderne Bauten wie das WWK-Hochhaus und das neue Stadtzentrum setzen eigene Akzente. Die Nachfrage lebt von der Nähe zu München und der direkten S-Bahn-Verbindung.
Neben selbst genutzten Wohnungen gibt es viele vermietete Einheiten, deren Eigentümer oft gar nicht in Germering leben. Für sie zählt, dass Mieterwechsel, Nebenkostenabrechnung und kleine Reparaturen verlässlich laufen. In den großen Anlagen der 1970er Jahre treffen so sehr unterschiedliche Interessen aufeinander, die eine gute Verwaltung zusammenführen muss.
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Wenn der Bestand in die Jahre kommt
Gebäude aus den Wachstumsjahrzehnten stehen jetzt vor ihrem zweiten großen Zyklus. Flachdächer, Fenster, Aufzüge und Heizzentralen erreichen das Ende ihrer Lebensdauer. Das Gebäudeenergiegesetz stellt die Frage nach der künftigen Wärmeversorgung. Wer hier eine Wohnung besitzt, braucht eine Erhaltungsplanung über zehn Jahre und eine Rücklage, die dazu passt. Das LIKKA-Büro in Fürstenfeldbruck bereitet solche Entscheidungen mit den Gemeinschaften so vor, dass die Versammlung abstimmen kann, ohne im Nebel zu stochern.
