Hausverwaltung PuchheimStadt · Landkreis Fürstenfeldbruck
Puchheim: Eine Stadt mit Dorf und Bahnhof
Puchheim-Ort ist über tausend Jahre alt, Puchheim-Bahnhof kaum mehr als hundert. Aus beiden ist eine Stadt geworden, die ihre zwei Gesichter behalten hat.
LIKKA Magazin · Wohnen und Eigentum vor OrtLesezeit 2 Minuten

Puchheim hat zwei Mittelpunkte. Im Norden liegt Puchheim-Ort, schon zwischen 948 und 957 urkundlich erwähnt, mit der Kirche Mariä Himmelfahrt. Im Süden wuchs Puchheim-Bahnhof, nachdem die Eisenbahn um 1900 das Moos erschlossen hatte. Hier stand von 1910 bis 1914 ein Flugplatz, ab 1914 ein großes Kriegsgefangenenlager. Seit dem 17. Mai 2011 ist Puchheim Stadt. Knapp 21.000 Menschen leben hier heute, und viele von ihnen steigen morgens in die S4 Richtung München.
Zwischen Moos und Markt
Das Moos blieb lange Ackerland. Mit der Bahn kamen Siedler und früh auch Industrie. Heute ist Puchheim für Betriebe aus Laser- und Optiktechnik bekannt. Die Bundesstraße 2 führt seit 2010 als Umgehung um die Stadt. Die Pfarrkirche St. Josef in Puchheim-Bahnhof stammt von 1966. Jede Woche treffen sich die Puchheimer auf dem Markt am Grünen Markt, und das schon seit 1975.
Wer durch Puchheim geht, spürt den Unterschied zwischen beiden Teilen sofort. Im Norden prägen Hofstellen und Kirche das Bild, im Süden Geschäfte, Schulen und der Bahnhof. Dazwischen liegen Felder, die an die Zeit erinnern, als das Moos noch weitgehend unbebaut war.
Puchheim hat zwei Mittelpunkte und eine gemeinsame Bahnlinie.
Wohnen im Bahnhofsviertel und darüber hinaus
Puchheim-Bahnhof ist das Wohnzentrum der Stadt. Dort stehen Einfamilienhäuser neben Reihenhäusern und Wohnanlagen aus mehreren Jahrzehnten. Ein besonderes Beispiel ist die Siedlung an der Sprengerinstraße von 1990, die mehrfach für ihre Architektur ausgezeichnet wurde. Puchheim-Ort hat seinen dörflichen Charakter stärker bewahrt. Die Nachfrage ist eng mit der S4 verknüpft, die das Bahnhofsviertel direkt mit München verbindet.
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Gestaltete Anlagen richtig erhalten
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