Hausverwaltung Dießen am AmmerseeMarkt · Landkreis Landsberg am Lech
Dießen: Marktflecken zwischen Marienmünster und Töpfermarkt
Der größte Ort am Westufer des Ammersees lebt von Kloster, Kunsthandwerk und Schifffahrt. Mit 25 Gemeindeteilen reicht Dießen weit ins Hinterland.
LIKKA Magazin · Wohnen und Eigentum vor OrtLesezeit 2 Minuten

Über den Dächern von Dießen erhebt sich das Marienmünster, gebaut nach Plänen von Johann Michael Fischer. Unten am Ufer legen von Ostern bis Kirchweih die Ammerseeschiffe an. Jedes Jahr um Christi Himmelfahrt kommen Besucher zum Töpfermarkt, denn Keramik hat hier eine Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Carl Orff lebte ab 1955 im Ort, sein früheres Wohnhaus ist heute Museum. Mit rund 10.700 Einwohnern ist Dießen ein lebendiger Markt mit eigenem Takt.
Kloster, Markt und Kunsthandwerk
Dießen wird 1039 als „Diezen“ erwähnt, der Name geht auf ein althochdeutsches Wort für Wasserfall zurück. Im 11. Jahrhundert ließ Graf Arnold von Dießen den Markt planmäßig anlegen. Zwischen 1121 und 1127 entstand das Augustiner-Chorherrenstift, dessen Kirche 1732 bis 1739 zum heutigen Marienmünster umgebaut wurde. Mit der Säkularisation 1803 endete die Klosterzeit.
1898 erreichte die Eisenbahn den Ort. Seit dem späten 19. Jahrhundert zog Dießen Künstler und Kunsthandwerker an. 1964 entstand hier das erste SOS-Kinderdorf Deutschlands.
Keramik hat in Dießen eine Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreicht.
Ein vielfältiger Wohnungsbestand
Kaum eine Gemeinde am Ammersee hat einen so gemischten Bestand. Im Marktkern stehen historische Bürgerhäuser und Wohn- und Geschäftshäuser, oft mit Läden im Erdgeschoss. Am Ufer und an den Hängen finden sich Villen und Landhäuser. Die Ortsteile wie Riederau, St. Georgen oder Dettenschwang sind dörflich geprägt, mit Höfen, Einfamilienhäusern und kleineren Neubaugebieten.
Eigentumswohnungen gibt es in Mehrfamilienhäusern aus verschiedenen Jahrzehnten. Gefragt ist Dießen bei Familien, bei Menschen mit Bezug zu Kunst und Handwerk und bei Pendlern, die mit der Ammerseebahn fahren. Wer hier kauft, sucht oft die Verbindung von Marktleben, Kultur und Seenähe.
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Was Eigentümer in Dießen beschäftigt
Im historischen Kern spielt der Denkmalschutz bei vielen Gebäuden eine Rolle. Maßnahmen an Fassade, Dach oder Fenstern brauchen dann Abstimmung mit den Behörden und einen längeren Vorlauf. In gemischt genutzten Häusern stellen sich Fragen zur Kostenverteilung zwischen Gewerbe und Wohnungen.
In den Wohnanlagen aus den 1970er bis 1990er Jahren stehen energetische Sanierung und Heizungstausch an. LIKKA berät Eigentümergemeinschaften dabei, solche Vorhaben in eine Erhaltungsplanung zu übersetzen, die zur Rücklage passt.
