Hausverwaltung AltomünsterMarkt · Landkreis Dachau
Altomünster: Wo die S2 endet und der Altowald beginnt
Der Markt im Pfaffenhofener Hügelland lebt mit Kloster, Brauereien und dem größten Wald des Landkreises. Die Häuser sind so vielfältig wie die 47 Gemeindeteile.
LIKKA Magazin · Wohnen und Eigentum vor OrtLesezeit 2 Minuten

Um 750 ließ sich der Wandermönch Alto hier als Einsiedler nieder. Sein Name steckt bis heute im Ort, im Kloster und im Altowald, dem größten zusammenhängenden Waldgebiet im Landkreis Dachau. Am Marktplatz erhebt sich die Klosterkirche St. Alto und St. Birgitta, erbaut von Johann Michael Fischer. Zwei Privatbrauereien schenken aus, und die S2 hat hier ihre Endstation. Altomünster zählt 7.876 Einwohner und liegt zentral im Dreieck zwischen München, Augsburg und Ingolstadt.
Markt seit 1391
Herzog Stephan III. bestätigte 1391 die Markt- und Stadtrechte, um 1420 entstand der Marktplatz. Das Birgittenkloster geht auf eine Stiftung von 1496 zurück und war bis 2017 das letzte Kloster des alten Zweigs des Erlöserordens in Deutschland. Ludwig Thoma hatte in Altomünster seine Jagd. Seit 1972 gehört der Markt zum Landkreis Dachau, vorher zum Landkreis Aichach. Seit Dezember 2014 ist die Bahnstrecke elektrifiziert, die S2 fährt im Stundentakt, werktags mit Verstärkerfahrten durch die Münchner Stammstrecke.
Ein guter Plan legt die Reihenfolge fest, damit eine neue Wärmepumpe nicht in ein ungedämmtes Haus kommt.
Bürgerhäuser am Markt, Einfamilienhäuser im Hügelland
Rund um den Marktplatz stehen historische Gebäude wie der Brauereigasthof Kapplerbräu mit seiner barocken Giebelfassade. Nach dem Zweiten Weltkrieg zogen viele Flüchtlinge und Vertriebene zu, der Ort wuchs über seinen Kern hinaus. Heute prägen Einfamilien- und Doppelhäuser die Wohngebiete, ergänzt um kleinere Mehrfamilienhäuser. In den 47 Gemeindeteilen dominieren Höfe und Weiler. Eigentum hat hier Tradition: Nach der Säkularisation kauften Bauern und Handwerker Parzellen des Altowalds, rund 150 Waldbesitzer gibt es allein in der Altomünsterer Flur. Die direkte S-Bahn-Verbindung macht den Markt auch für Pendler nach München erreichbar.
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Alte Substanz, neue Anforderungen
Häuser aus den Nachkriegsjahrzehnten brauchen oft eine grundlegende Sanierung. Die Heizungsfrage steht dabei meist am Anfang: Das Gebäudeenergiegesetz setzt Rahmenbedingungen, die sich mit Dämmung, Fenstern und Dach sinnvoll verknüpfen lassen. Ein guter Plan legt die Reihenfolge fest, damit eine neue Wärmepumpe nicht in ein ungedämmtes Haus kommt. Das Handwerk ist vor Ort gut vertreten, im Gewerbeverein sind alle Gewerke organisiert, die es zum Bauen und Sanieren braucht. Wer Wohnungen vermietet, stimmt Modernisierungen am besten frühzeitig mit den Mietern ab.
