Hausverwaltung RöhrmoosGemeinde · Landkreis Dachau
Röhrmoos: Auf der Höhe zwischen Amper und Glonn
Eine Gemeinde mit Bahnhof, Wallfahrtsgeschichte und einem der schönsten Biergärten der Region. Der Bestand reicht vom Dorfkern bis zur Siedlung.
LIKKA Magazin · Wohnen und Eigentum vor OrtLesezeit 2 Minuten

Röhrmoos liegt erhöht im Hügelland zwischen Amper- und Glonntal, rund 25 Kilometer nordwestlich von München. Im Jahr 774 taucht der Ort erstmals als „Roraga mussea“ auf, was so viel wie Moossumpf mit Röhricht bedeutet. Heute leben 6.471 Menschen in der Gemeinde mit ihren 14 Gemeindeteilen, darunter Großinzemoos, Sigmertshausen und Schönbrunn. Der Bahnhof an der Strecke von München nach Ingolstadt ist an die S-Bahn angeschlossen. Im Sommer zieht der Biergarten Mariabrunn Gäste aus der ganzen Region an.
Wallfahrtsorte und eine Eisenbahn
1424 wurde die Pfarrei gegründet, 1799 ließ der Kornmesser Gregor Märkl dem Ort ein Schulhaus bauen; die Grundschule trägt heute seinen Namen. In Mariabrunn entstand ab 1662 ein Wallfahrtsort an einer Quelle, später ein Heilbad. Heute steht dort ein Biergarten unter alten Kastanien. Sigmertshausen wurde ab 1719 zum Marienwallfahrtsort, die Kirche St. Vitalis entstand 1755. Seit den 1860er Jahren führt die Bahn durch das Gemeindegebiet. In Schönbrunn unterhält das Franziskuswerk ein Förderzentrum, ein neues Gymnasium ist im Aufbau.
Eine Bestandsaufnahme vor der Entscheidung spart später Umwege.
Dorfkerne und Siedlungen
Nach 1945 kamen viele Heimatvertriebene nach Röhrmoos, 1972 und 1978 folgten die Eingemeindungen von Großinzemoos, Biberbach, Schönbrunn und Sigmertshausen. Seither ist die Gemeinde moderat gewachsen, zwischen 1988 und 2021 um rund ein Viertel. Der Bestand besteht vor allem aus Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern, dazu Bauernhäuser in den Dorfkernen und einzelne Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen. Mehr Menschen pendeln aus als ein, Röhrmoos ist vor allem Wohnort. Die Bahn bringt Berufstätige nach München, eine eigene Autobahnanschlussstelle gibt es nicht.
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Generationenwechsel im Einfamilienhaus
Viele Häuser aus den Nachkriegsjahrzehnten stehen vor einem Generationenwechsel. Wer erbt oder kauft, will wissen, was auf ihn zukommt: Heizung, Dämmung, Fenster, vielleicht eine Aufteilung in zwei Wohnungen. Eine Bestandsaufnahme vor der Entscheidung spart später Umwege. Wird ein Haus in Wohnungseigentum aufgeteilt, braucht es eine klare Teilungserklärung und von Anfang an eine Rücklage, die zum Alter des Gebäudes passt. In den kleineren Wohnanlagen der Gemeinde stehen dagegen gemeinsame Themen an, etwa der Heizungstausch nach dem Gebäudeenergiegesetz oder die Sanierung von Balkonen.
