Hausverwaltung DachauGroße Kreisstadt · Landkreis Dachau
Dachau zwischen Schlossberg, Altstadt und Amper
Die Große Kreisstadt verbindet eine geschützte Altstadt mit großen Vierteln der Nachkriegszeit. Für Eigentümer heißt das: sehr unterschiedliche Häuser mit sehr unterschiedlichen Aufgaben.
LIKKA Magazin · Wohnen und Eigentum vor OrtLesezeit 2 Minuten

Vom Schlossberg reicht der Blick über die Schotterebene bis nach München, bei Föhn bis zu den Alpen. Darunter drängen sich die bunten Häuser der Altstadt um St. Jakob, dessen achteckiger Turm 44 Meter misst. Unten an der Amper liegen Mühlbach, das Gelände der alten Papierfabrik und die Biergärten. Mit 47.461 Einwohnern ist Dachau die größte Stadt im Landkreis. Wer hier eine Immobilie besitzt, bewegt sich zwischen Ensembleschutz, Siedlungen der Wirtschaftswunderzeit und neuen Quartieren.
Künstlerkolonie, Industriestadt, Pendlerstadt
Erstmals erwähnt wurde Dachau im Jahr 805. Die Wittelsbacher bauten das Schloss im 16. Jahrhundert im Stil der Renaissance um, Joseph Effner barockisierte es später. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zog die Künstlerkolonie Maler an, zugleich prägten Papier- und Pappenindustrie die Stadt. Die Zeit des Nationalsozialismus ist untrennbar mit dem Namen Dachau verbunden, die KZ-Gedenkstätte erinnert an die Opfer des Konzentrationslagers.
Seit 1973 ist Dachau Große Kreisstadt. Am Bahnhof endet der Zehn-Minuten-Takt der S2, an der Strecke nach Altomünster liegt der zweite Halt Dachau Stadt. Acht Stadtbuslinien verbinden die Stadtteile.
In Dachau hängen die Aufgaben einer Eigentümergemeinschaft stark am Baujahr.
Von der gepflasterten Altstadt bis Dachau-Ost
Die Altstadt steht seit 1984 unter Ensembleschutz, ihre Gassen tragen durchgehend Kopfsteinpflaster. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Stadt stark: Neubaugebiete in Dachau-Süd und die neue Siedlung Dachau-Ost schufen Wohnraum für viele Heimatvertriebene. So entstand ein Bestand aus Einfamilienhäusern, Reihenhäusern und Mehrfamilienhäusern der Nachkriegsjahrzehnte, ergänzt um Wohnanlagen späterer Jahre und dörfliche Ortsteile wie Pellheim oder Mitterndorf. Auf dem Gelände der 2007 geschlossenen MD-Papierfabrik plant die Stadt ein gemischtes Quartier für Wohnen, Arbeiten und Kultur. Die Nähe zu München sorgt seit den 1980er Jahren für stetigen Zuzug.
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Viele Baujahre, viele Fahrpläne
In Dachau hängen die Aufgaben einer Eigentümergemeinschaft stark am Baujahr. Anlagen aus den 1960er und 1970er Jahren stehen vor Fassaden, Dächern, Fenstern und Leitungen, die das Ende ihrer Lebensdauer erreichen. Mit dem Gebäudeenergiegesetz rückt die Frage in den Vordergrund, wie die Heizung in zehn oder fünfzehn Jahren aussehen soll. Wer diese Schritte rechtzeitig ordnet, kann Beschlüsse bündeln und die Erhaltungsrücklage gezielt aufbauen. In der Altstadt kommen Abstimmungen mit dem Denkmalschutz hinzu, die jede Maßnahme verlängern. LIKKA begleitet Gemeinschaften im Landkreis vom Münchner Büro in der Drachenseestraße aus mit einer mehrjährigen Erhaltungsplanung, die Entscheidungen für die Versammlung gut vorbereitet.
