Hausverwaltung PetershausenGemeinde · Landkreis Dachau
Petershausen: Endstation der S2 im Tal der Glonn
Im Norden des Landkreises verbindet Petershausen weite Flussauen mit schnellen Zügen nach München. Das prägt Nachfrage und Bestand.
LIKKA Magazin · Wohnen und Eigentum vor OrtLesezeit 2 Minuten

Wer in Petershausen am Bahnhof steht, hat die Wahl: die S2, die hier ihren nördlichen Endpunkt hat, oder einen Regionalzug, der je nach Verbindung in 19 bis 29 Minuten am Münchner Hauptbahnhof ist. Rundherum öffnet sich das Tal der Glonn mit Auen, Rad- und Wanderwegen. Im Ortskern steht der barocke Pertrichhof, um 1500 als Taverne entstanden, im Sommer ist davor freitags Wochenmarkt. Die Gemeinde zählt 6.401 Einwohner in 19 Gemeindeteilen.
Vom Oxenweg zur Bahnlinie
Um 815 wird Glonnbercha erwähnt, der Name Petershausen erscheint 1116. Durch das Gemeindegebiet führt der Altbaierische Oxenweg, dessen Teile auf die römische Via Julia zwischen Augsburg und Salzburg zurückgehen. In den 1860er Jahren kam die Eisenbahn. Die Pfarrkirche St. Laurentius entstand um 1315, die Frauenkirche in Kollbach um 1288. In Obermarbach steht die tausendjährige Hohle Linde mit acht Metern Stammumfang. Die Gemeinde wuchs durch Eingemeindungen: 1972 Obermarbach, 1978 Kollbach und Asbach, 1984 Weißling.
Gut vorbereitet heißt: Zustand erfassen, Maßnahmen ordnen, Rücklage danach ausrichten.
Pendlerhäuser und Höfe
Zwischen 1988 und 2018 wuchs Petershausen um knapp die Hälfte. Im Hauptort entstanden Wohngebiete mit Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern sowie Wohnanlagen mit Eigentumswohnungen. In Kollbach, Asbach, Obermarbach und Weißling bleibt das Bild ländlich, die Umgebung ist von Ackerbau und Viehzucht geprägt. Im Osten und Nordosten liegen Gewerbegebiete mit mittelständischen Betrieben. Der Bahnhof und die Autobahn A 9 in rund zehn Kilometern Entfernung machen Petershausen für Berufstätige interessant, die im Grünen wohnen und in München oder Richtung Ingolstadt arbeiten.
Verwaltung oder Verkauf: Wir beraten Sie persönlich, vom Standort München aus.
Gemeinschaften mit Blick nach vorn
In vielen Wohnanlagen steht die erste größere Sanierungsrunde an. Gut vorbereitet heißt: Zustand erfassen, Maßnahmen nach Dringlichkeit ordnen, Kosten für mehrere Jahre abschätzen und die Rücklage danach ausrichten. So beschließt die Versammlung auf einer soliden Grundlage. Bei der Heizung lohnt ein früher Blick auf die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes, bevor die alte Anlage ausfällt. Für Vermieter von Eigentumswohnungen gilt zusätzlich: Eine gut geführte Gemeinschaft stabilisiert den Wert der eigenen Wohnung.
