Hausverwaltung StarnbergGroße Kreisstadt · Landkreis Starnberg
Starnberg: Vom Fischerdorf zur Kreisstadt am See
Mit der Eisenbahn kam 1854 die Sommerfrische, mit ihr kamen die Villen. Wer in Starnberg Eigentum hält, verwaltet oft ein Stück dieser Geschichte.
LIKKA Magazin · Wohnen und Eigentum vor OrtLesezeit 2 Minuten

Am Nordende des Starnberger Sees legen die Fahrgastschiffe der Bayerischen Seenschifffahrt ab. Auf der Seepromenade treffen Spaziergänger auf Pendler, die zur S6 eilen. Seit 1972 fährt sie von hier direkt nach München. Starnberg ist Große Kreisstadt und Sitz des Landratsamts, zugleich ein gefragter Wohnort am Wasser. Die Stadt ist in gut hundertfünfzig Jahren vom Fischerdorf zu einem der begehrtesten Wohnorte Oberbayerns gewachsen. Diese Entwicklung ist bis heute an ihren Häusern ablesbar.
Schloss, Seepromenade und viele Gemeindeteile
Urkundlich taucht der Name 1226 auf. Das Schloss Starnberg war einst Sommerresidenz der Wittelsbacher. Die barocke Kirche St. Josef birgt einen Altar von Ignaz Günther. Am Ufer eröffnete 1905 die Undosa, das erste Wellenbad Deutschlands. 1912 wurde Starnberg zur Stadt erhoben.
Zur Stadt gehören 25 Gemeindeteile, darunter die Pfarrdörfer Söcking, Percha, Perchting und Wangen sowie Hanfeld und Leutstetten. Ein Dauerthema ist der Verkehr: Der Stadtrat hat den B2-Tunnel 2017 genehmigt, mit einer Freigabe rechnet man frühestens 2032.
Eine aufgeteilte Seevilla stellt andere Fragen als eine Wohnanlage aus den Siebzigern.
Seevillen, Stadthäuser und gewachsene Dörfer
Schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts ließen wohlhabende Familien am Ufer die ersten Villen als Sommersitz bauen. Nach dem Bahnanschluss wurden daraus zunehmend Hauptwohnsitze. Dieses Erbe prägt die Lagen am See bis heute: Villen mit großen Gärten, manche inzwischen in Wohnungseigentum aufgeteilt.
Im Zentrum stehen Wohn- und Geschäftshäuser und Wohnanlagen aus mehreren Jahrzehnten, in den Gemeindeteilen eher Ein- und Zweifamilienhäuser. Gefragt ist Starnberg wegen der Nähe zu München, des Sees und einer Kreisstadt, die im Alltag vieles vor Ort bietet. Wer eine Wohnung in Starnberg kauft, kauft deshalb oft auch eine gewachsene Gemeinschaft mit langer Vorgeschichte.
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Was Eigentümer in Starnberg beschäftigt
Eine aufgeteilte Seevilla stellt andere Fragen als eine Wohnanlage aus den Siebzigern. Bei den Villen geht es um alte Bausubstanz, Gärten, Ufermauern und manchmal um Denkmalschutz. In jüngeren Anlagen stehen Dach, Fenster und Heizung zur Erneuerung an, oft mit Blick auf das Gebäudeenergiegesetz. Dazu kommt der Alltag in einer Stadt mit viel Verkehr: Baustellen, Zufahrten und Stellplätze beschäftigen Gemeinschaften im Zentrum stärker als am Ortsrand. Auch Eigentümer, die nicht in Starnberg leben, brauchen verlässliche Informationen, um mitentscheiden zu können.
In beiden Fällen hilft eine Erhaltungsplanung, die Maßnahmen über Jahre ordnet und die Rücklage danach ausrichtet. Das Münchner Büro von LIKKA bereitet solche Entscheidungen für Eigentümergemeinschaften so vor, dass die Versammlung mit klaren Varianten abstimmen kann.
