Hausverwaltung PlaneggGemeinde · Landkreis München
Planegg: Würmtal, Wallfahrt und Wissenschaft
Aus dem Erholungsort an der Würm wurde ein Forschungsstandort. Planegg und Martinsried stellen Eigentümern dabei unterschiedliche Fragen.
LIKKA Magazin · Wohnen und Eigentum vor OrtLesezeit 2 Minuten

Im Würmbad halten sich Badende an gespannten Seilen fest, das Becken liegt direkt im Fluss. Das Bad wurde 1864 eröffnet und ist eine der letzten historischen Badeanstalten an der Würm. Im Gemeindeteil Martinsried liegt der Campus mit zwei Max-Planck-Instituten und großen Einrichtungen der LMU. Planegg und Steinkirchen sind baulich längst zusammengewachsen. Die Gemeinde grenzt an die Landkreise Starnberg und Fürstenfeldbruck. 11.043 Menschen leben hier.
Hofmark, Wallfahrtsort, Sommerfrische
Planegg ist wohl der jüngste Ortsname im Würmtal, erstmals erwähnt 1409. Martinsried und Steinkirchen sind deutlich älter. 1425 wurde Planegg Hofmark und Gerichtssitz für das mittlere Würmtal. 1733 ließ Baron von Ruffin die Kapelle Maria Eich errichten, 1851 beschrieb der Gemeindeausschuss Planegg als viel besuchten Wallfahrtsort. Münchner kamen zur Erholung an die Würm, die Bahn nach Starnberg von 1854 verstärkte das. Ende des 19. Jahrhunderts verdoppelte sich die Einwohnerzahl in fünf Jahren, 1900 wurde ein neues Rathaus gebaut.
Eine Rücklage, die auf diesen Plan abgestimmt ist, vermeidet Sonderumlagen in kurzer Folge.
Zwischen Schloss und Campus
Ab 1970 veränderte die Forschung den Ort: Zuerst entstand in Martinsried das Max-Planck-Institut für Biochemie, später kamen weitere Institute, das Gründerzentrum IZB und Fakultäten der LMU hinzu. Unternehmen aus Biotechnologie und IT haben sich angesiedelt, darunter Niederlassungen von Biontech und Gilead. Das bringt Nachfrage von Beschäftigten, die nah am Campus wohnen wollen. Die S-Bahn verbindet Planegg mit München und Starnberg, die Verlängerung der U6 nach Martinsried soll 2027 fertig werden. Nordöstlich der Bahnstrecke hat die Gemeinde Grundstücke gekauft, um dort mit dem Wohnungsbau zu beginnen.
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Was Eigentümer in Planegg beschäftigt
Der Bestand reicht von älteren Häusern im Würmtal bis zu Wohnanlagen aus den Jahrzehnten, in denen der Forschungsstandort wuchs. Jede Bauzeit bringt eigene Aufgaben: Dämmung und Fenster bei älteren Gebäuden, Heizung, Dach und Tiefgarage bei Anlagen aus den 1970er bis 1990er Jahren. Das Gebäudeenergiegesetz gehört dabei in jede Erhaltungsplanung. Eine Rücklage, die auf diesen Plan abgestimmt ist, vermeidet Sonderumlagen in kurzer Folge. Mit der U-Bahn nach Martinsried kann sich die Nachfrage in diesem Ortsteil verändern, gute Beratung bezieht das früh ein.
Bei Vermietung an Beschäftigte von Campus und Unternehmen zählen zuverlässige Abläufe bei Übergabe, Abrechnung und Reparaturen. Neubauten brauchen eine sorgfältige Abnahme und eine Kontrolle vor Ablauf der Gewährleistung. In der Eigentümerversammlung zahlt sich aus, wenn Maßnahmen mit Kosten und Zeitplan vorbereitet sind. So werden Entscheidungen möglich, statt sie Jahr für Jahr zu vertagen.
