Hausverwaltung IsmaningGemeinde · Landkreis München
Ismaning: Schloss, Dorfmitte und Medienpark an der Isar
Ismaning hat sein Wachstum bewusst gebremst und eine gewachsene Mitte behalten. Das prägt den Wohnungsbestand zwischen München und dem Flughafen.
LIKKA Magazin · Wohnen und Eigentum vor OrtLesezeit 2 Minuten

Im Hauptgebäude des Schlosses Ismaning sitzt heute die Gemeindeverwaltung. Leo von Klenze gestaltete es ab 1816 für Eugène de Beauharnais klassizistisch um. Zuvor gehörte Ismaning fast 500 Jahre lang den Freisinger Fürstbischöfen. Der Ort liegt etwa sieben Kilometer nordöstlich von München auf dem rechten Hochufer der Isar. Heute leben hier 18.038 Menschen. Zum Flughafen braucht die S8 etwa 15 Minuten.
Eine historisch gewachsene Mitte
Ismaning wird 809 erstmals urkundlich erwähnt. 1319 kam der Ort an das Hochstift Freising, 1530 entstand ein Renaissanceschloss mit vier Türmen. Anders als viele Nachbarorte, die als Straßendörfer entstanden, hat Ismaning abseits der Durchgangsstraße eine gewachsene dörfliche Mitte. Dort liegen die Pfarrkirche St. Johann Baptist, das Schloss mit Park, der Gasthof zur Mühle am Seebach und der Pfarrhof. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts prägten Landwirtschaft und Kleingewerbe den Ort. Auf dem früheren Gelände des Keramikbetriebs Agrob entstand nach 1990 ein Medienzentrum.
Jede Schicht hat ihren eigenen Sanierungstakt.
Maßvolles Wachstum nach Osten
Bis in die 1970er Jahre war Ismaning die einwohnerstärkste Gemeinde im nördlichen Landkreis. Dann setzte sich die Gemeinde selbst eine Wachstumszurückhaltung und wurde von Unterschleißheim und Garching überholt. Ab den 1930er Jahren wurde westlich, ab den 1950er Jahren nördlich des Kerndorfs gebaut. Im Westen setzen die Isarauen eine Grenze, neue Wohnflächen entstanden deshalb zuletzt im Osten zwischen Bahnlinie und B 471. Im Gemeindegebiet gibt es rund 12.500 Arbeitsplätze, mehr als zwei Drittel davon im Dienstleistungssektor. Die Einwohnerzahl steigt trotz aller Zurückhaltung stetig.
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Was Eigentümer in Ismaning beschäftigt
Der Bestand gliedert sich in Schichten: Siedlungshäuser ab den 1930er Jahren, Bauten der Nachkriegszeit im Norden und jüngere Anlagen im Osten. Jede Schicht hat ihren eigenen Sanierungstakt. Bei älteren Häusern geht es um Dämmung, Fenster und den Austausch alter Heizungen nach den Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes. Bei jüngeren Wohnanlagen rücken Dach, Tiefgarage und Haustechnik in den Blick.
Für Gemeinschaften lohnt ein Erhaltungsplan, der diese Punkte nach Dringlichkeit ordnet und die Rücklage danach ausrichtet. Wer vermietet, braucht eine Mietverwaltung, die Mieterwechsel, Abrechnung und kleine Reparaturen zuverlässig abwickelt. Gut vorbereitete Versammlungen sparen allen Beteiligten Zeit. Gute Beratung denkt voraus, damit Beschlüsse nicht aus der Not heraus entstehen.
