Hausverwaltung HohenbrunnGemeinde · Landkreis München
Hohenbrunn: Ein Dorf, eine Gartenstadt und dazwischen Wald
Hohenbrunn und Riemerling gehören zusammen und sind doch getrennt, bis hin zu Postleitzahl und Vorwahl. Für Eigentümer bedeutet das zwei sehr unterschiedliche Lagen.
LIKKA Magazin · Wohnen und Eigentum vor OrtLesezeit 2 Minuten

Wer in Hohenbrunn einen Brief nach Riemerling schickt, schreibt eine andere Postleitzahl auf den Umschlag. Die beiden Gemeindeteile haben sogar verschiedene Vorwahlen. Zwischen ihnen liegen Felder, Wald und die A 99. Hohenbrunn selbst liegt in einem fast kreisrunden Waldausschnitt, etwa 14 Kilometer vom Münchner Zentrum. Riemerling dagegen schließt nahtlos an Ottobrunn an. Zusammen zählen sie 8.951 Einwohner.
Ein tiefer Brunnen gibt den Namen
Auf der Schotterebene gab es kein Oberflächenwasser, die ersten Siedler mussten bis zu 20 Meter tief graben. So entstand der Name Prunnum, erstmals erwähnt am 8. Januar 814 in einer Urkunde des Hochstifts Freising. Um 1100 taucht der Name Hohenbrunn in einem Urbar des Klosters Scheyern auf. Der Waldring um den Ort ist keine Rodungsinsel, sondern entstand durch spätere Aufforstung. Hochäcker im Wald zwischen Riemerling und Hohenbrunn zeigen, dass hier einst Felder lagen. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 entstand die heutige Gemeinde.
Gute Beratung denkt voraus und kennt die Unterschiede zwischen beiden Ortsteilen.
Zwei Charaktere in einer Gemeinde
Ursprünglich war Hohenbrunn ein Bauerndorf, heute gibt es nur noch wenige landwirtschaftliche Anwesen. In Riemerling blieb ein Gartenstadtcharakter erhalten. Der hohe Siedlungsdruck im Raum München hat die Gemeinde dauerhaft verändert. Zwischen 1988 und 2018 wuchs sie um 39,5 Prozent. Die S5 hält im 20-Minuten-Takt am Bahnhof Hohenbrunn. Weitere Ansiedlungen sind die Luitpoldsiedlung und die Siedlung am Grasbrunner Weg.
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Was Eigentümer in Hohenbrunn beschäftigt
In der Gartenstadt Riemerling stellen sich Fragen der Substanz: Dämmung, Fenster, Heizung und der Umgang mit Anbauten aus mehreren Jahrzehnten. Im Hauptort stehen alte Anwesen neben Wohnanlagen, die einen Sanierungsfahrplan brauchen. Das Gebäudeenergiegesetz verlangt beim Heizungstausch Entscheidungen, die sich besser vorbereiten als unter Zeitdruck treffen lassen. Eine Erhaltungsplanung über mehrere Jahre und eine passende Rücklage schaffen dafür den Rahmen. Gute Beratung denkt voraus und kennt die Unterschiede zwischen beiden Ortsteilen.
Für Vermieter sind die S-Bahn und die Nähe zu Ottobrunn ein Argument. Eine Mietverwaltung, die Abrechnung und Instandhaltung verlässlich steuert, entlastet Eigentümer spürbar. In Eigentümerversammlungen helfen gut aufbereitete Unterlagen, damit Beschlüsse nicht vertagt werden. Steht ein Generationenwechsel an, ist eine fundierte Wertermittlung der erste Schritt.
