Hausverwaltung Pullach im IsartalGemeinde · Landkreis München
Pullach im Isartal: Villen am Hochufer, Industrie im Süden
Zwischen Isarhochufer und Forstenrieder Park liegt eine Gemeinde mit starken Unternehmen und sehr unterschiedlichen Häusern. Das verlangt eine Verwaltung, die genau hinschaut.
LIKKA Magazin · Wohnen und Eigentum vor OrtLesezeit 2 Minuten

An Sommerwochenenden rutschen am Wasserkraftwerk Pullach Flöße über eine Floßrutsche mit elf Metern Höhenunterschied. Oben am Hochufer führt ein Fuß- und Radweg von der Großhesseloher Brücke nach Süden, bei klarer Sicht mit Blick bis zur Zugspitze. Die Isar hat sich hier 40 bis 50 Meter tief in die Münchner Schotterebene gegraben. Pullach liegt an ihrem linken Ufer, zwischen Solln, Grünwald, Baierbrunn und dem Forstenrieder Park. 8.545 Menschen leben in der Gemeinde. Bundesweit bekannt wurde der Name durch die BND-Zentrale, die von 1956 bis 2019 hier ihren Sitz hatte.
Vom Bauerndorf zum Ausflugsziel der Münchner
Eine Kirche in Pullach ist für das Jahr 806 überliefert, 2006 feierte die Gemeinde ihr 1200-jähriges Bestehen. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts blieb Pullach ein bäuerliches Dorf mit rund 200 Einwohnern. Mit der Maximiliansbahn 1854 und der Isartalbahn 1891 kamen die Ausflügler, die Biergärten der Waldwirtschaft Großhesselohe und des Rabenwirts hatten jeweils mehr als 5000 Plätze. Zugleich wurde Pullach zur Künstlerkolonie, aus dieser Zeit stammen Villen am Hochufer wie die Burg Schwaneck. Die Wasserkraftwerke ab 1894 legten den Grundstein für die Industrie in Höllriegelskreuth, wo heute Linde und die Zentrale der Sixt AG sitzen. Am Kirchplatz bilden Bürgerhaus, Heilig-Geist-Kirche und der denkmalgeschützte Rabenwirt die Mitte des Hauptorts.
Gute Beratung denkt diese Schritte vor, bevor eine Eigentümerversammlung darüber beschließen muss.
Gartenstadt, Villen und Mehrfamilienhäuser
Die Gartenstadt entstand ab Mitte der 1920er Jahre nach einer Gesamtplanung von Richard Riemerschmid. Von den geplanten 180 Holzfertighäusern wurden nur 16 gebaut, zwei davon stehen heute unter Denkmalschutz. Inzwischen prägen dort Reihen- und Einfamilienhäuser in lockerer Bebauung das Bild, bis hinüber zum Gewerbe in Höllriegelskreuth. Großhesselohe ist überwiegend von Villen und ein- bis zweigeschossigen Ein- und Mehrfamilienhäusern geprägt. Zwischen 1988 und 2018 wuchs Pullach nur um 13,9 Prozent, denn zwischen Isarhang, Wald und Bahn bleibt wenig Raum. Die Nachfrage speist sich aus der S7 mit drei Haltestellen im Ort, der Nähe zu München und den Arbeitsplätzen vor Ort.
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Was Eigentümer in Pullach beschäftigt
Pullach nahm 2005 als eine der ersten Gemeinden im Münchner Umland eine Fernwärmeversorgung aus Geothermie in Betrieb. Damit gibt es im Ort eine Wärmequelle, die bei der Umsetzung des Gebäudeenergiegesetzes eine Rolle spielen kann. Ob ein Anschluss für eine Wohnanlage sinnvoll ist, hängt vom Zustand der bestehenden Heizung, vom Leitungsweg und vom richtigen Zeitpunkt ab. Das gehört in eine Erhaltungsplanung über mehrere Jahre, auf die auch die Rücklage abgestimmt ist. Bei Villen und denkmalgeschützten Häusern kommen Abstimmungen mit dem Denkmalschutz hinzu, die Zeit brauchen. Gute Beratung denkt diese Schritte vor, bevor eine Eigentümerversammlung darüber beschließen muss. Wo ein Haus an die nächste Generation geht, schafft eine belastbare Wertermittlung die Grundlage für jede weitere Entscheidung.
