Hausverwaltung Höhenkirchen-SiegertsbrunnGemeinde · Landkreis München
Höhenkirchen-Siegertsbrunn: Ein Doppeldorf im Waldring
Zwei Pfarrdörfer, ein langer Gemeindename und fast achtzig Prozent Wachstum in drei Jahrzehnten. Das prägt die Häuser und ihre Eigentümer.
LIKKA Magazin · Wohnen und Eigentum vor OrtLesezeit 2 Minuten

Am Sonntag nach dem Kilianstag ziehen in Siegertsbrunn Ross und Reiter dreimal um die Wallfahrtskirche St. Leonhard. Der Leahats ist das große Fest des Ortes. Im Ort gibt es bis heute zwei Maibäume, zwei Feuerwehren und zwei Burschenvereine. Die Gemeinde ist ein Doppeldorf, 1978 vereint und seit 1985 mit einem der längsten Gemeindenamen Deutschlands. Ringsum liegt ein fast kreisrunder Waldgürtel auf der Schotterebene. 11.043 Menschen leben hier, 17 Kilometer südöstlich von München.
Zwei Brunnen, zwei Dörfer
Siegertsbrunn geht auf den Brunnen des Sigihart zurück, der Name erscheint um 1050 in einer Urkunde des Klosters Tegernsee. Auf der Schotterebene musste das Trinkwasser aus mehreren Metern Tiefe geholt werden. Höhenkirchen hieß zunächst Marchwartsbrunn und wurde um 1020 umbenannt. Im 17. und 18. Jahrhundert war es ein bekannter Rastplatz für Durchreisende, am alten Schloss lag eine Gaststätte. 1978 wurde Siegertsbrunn eingegliedert, 1985 bekam die Gemeinde ihren heutigen Namen.
Wer die Maßnahmen priorisiert und über mehrere Jahre verteilt, hält die Belastung planbar.
Wachstum an der S5
Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde um 78,4 Prozent. Zwei Halte der S5 liegen im Gemeindegebiet, der Bahnhof Höhenkirchen-Siegertsbrunn und der Haltepunkt Wächterhof. Seit 2009 entlastet eine Westumgehung die Rosenheimer und die Münchner Straße. Auf dem Gelände der früheren RUF-Fabrik entstand direkt am Bahnhof ein Gymnasium mit rund 950 Schülern. Kindergärten, Horte, Krippen und zwei Waldkindergärten machen den Ort für Familien attraktiv.
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Was Eigentümer in Höhenkirchen-Siegertsbrunn beschäftigt
Das starke Wachstum seit den 1980er Jahren hat viel Wohnraum geschaffen, der nun in ein ähnliches Alter kommt. Heizung, Dach, Fenster und Tiefgaragen stehen in vielen Anlagen innerhalb weniger Jahre an. Wer die Maßnahmen priorisiert und über mehrere Jahre verteilt, hält die Belastung planbar. Die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes gehören früh in diese Planung, ebenso eine Rücklage, die zum Fahrplan passt. Bei älteren Gebäuden in den beiden Ortskernen stellen sich andere Fragen, von der Substanz bis zur Nutzung.
Wer vermietet, braucht eine Mietverwaltung, die Abrechnung, Instandhaltung und Mieterwechsel zuverlässig begleitet. In Eigentümerversammlungen helfen klare Vorlagen mit Kosten und Varianten. Gute Beratung denkt voraus, damit aus Instandhaltung keine Notreparatur wird. Steht nach Jahrzehnten ein Generationenwechsel an, schafft eine fundierte Wertermittlung die Grundlage für jede Entscheidung.
