Hausverwaltung Garching bei MünchenStadt · Landkreis München
Garching: Universitätsstadt mit U-Bahn und Heide vor der Tür
Aus einem Dorf mit 850 Einwohnern wurde ein international bekannter Forschungsstandort. Mit dem Campus wuchs auch die Stadt.
LIKKA Magazin · Wohnen und Eigentum vor OrtLesezeit 2 Minuten

1957 ging in Garching der erste deutsche Forschungsreaktor in Betrieb, im Volksmund Atomei genannt. Um ihn herum wuchs ein Campus, auf dem heute etwa 13.000 Studenten und 6.000 Angestellte sind. 1925 hatte Garching 850 Einwohner. Heute sind es 17.729. Seit 1990 ist Garching Stadt und bezeichnet sich als Universitätsstadt. Mit der U6 ist es die kleinste Stadt Deutschlands mit U-Bahn-Anschluss.
Vom Herzogsgut zur Universitätsstadt
Die erste urkundliche Erwähnung als Gouvirihhinga stammt aus dem Jahr 915. Ab 1180 war Garching Herzogsgut der Wittelsbacher, im 15. Jahrhundert eine Hofmark mit Sonderrechten. Der Name des Gemeindeteils Hochbrück geht auf eine hoch gewölbte Brücke am Schleißheimer Kanal von 1688/89 zurück. Nach 1945 fanden viele Vertriebene in Garching und Hochbrück eine neue Heimat. Ab 1977 entstand ein neues Ortszentrum, 1988 folgte das Rathaus. Seit 2006 fährt die U6 durch die Stadtmitte bis zum Forschungszentrum.
Eine gut dotierte Rücklage verschafft der Gemeinschaft dabei Handlungsspielraum.
Wachstum mit Campus und Gewerbe
Zwischen 1988 und 2018 wuchs Garching um 48 Prozent. Treiber waren die Industriebetriebe in Hochbrück und der Ausbau von Forschungsgelände und Technischer Universität. In Hochbrück sind unter anderem Zeppelin Baumaschinen, Suss Microtec und BMW angesiedelt, die Deutsche Pfandbriefbank hat ihren Sitz in der Stadt. Einen direkten Eisenbahnanschluss hat Garching nicht, die U6 und mehrere Expressbuslinien übernehmen diese Rolle. Im Westen begrenzt die A 9 die Stadtentwicklung. Für Vermieter entsteht durch den Campus eine Nachfrage, die sich mit jedem Semester erneuert.
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Was Eigentümer in Garching beschäftigt
Viele Wohnungen stammen aus den Jahrzehnten nach 1950, als Garching vom Dorf zur Stadt wurde. Dort stehen heute Heizungstausch, Dämmung und die Erneuerung von Leitungen an. Das Gebäudeenergiegesetz verlangt dafür einen Plan, der Technik, Fristen und Finanzierung zusammenbringt. Eine gut dotierte Rücklage verschafft der Gemeinschaft dabei Handlungsspielraum.
Vermietete Wohnungen in Campusnähe wechseln oft häufiger den Mieter als anderswo. Das verlangt eine Mietverwaltung mit klaren Abläufen bei Übergabe, Kaution und Nebenkostenabrechnung. In gemischten Gemeinschaften aus Selbstnutzern und Kapitalanlegern hilft eine gut vorbereitete Versammlung, unterschiedliche Interessen sachlich zusammenzuführen. Gute Beratung erkennt solche Spannungen früh.
