Hausverwaltung UnterföhringGemeinde · Landkreis München
Unterföhring: Die Mediengemeinde an der Isar
Zwischen Isarauen, Feringasee und großen Arbeitgebern ist Unterföhring stärker gewachsen als jede andere Gemeinde im Landkreis. Die Wohnanlagen dieser Jahre prägen heute den Bestand.
LIKKA Magazin · Wohnen und Eigentum vor OrtLesezeit 2 Minuten

Vor dem S-Bahnhof biegt sich ein Baum aus Metall im Wind, die Skulptur Westhang steht dort seit 2008. Darunter fährt die S8 im Tunnel Richtung Flughafen. Östlich der Bahnlinie arbeiten im Gewerbegebiet mehr als 22.000 Menschen, etwa bei Allianz, ProSiebenSat.1 oder Sky. Im Westen begrenzt die Isar die Gemeinde, im Sommer zieht der Feringasee Besucher an. 11.729 Menschen leben in Unterföhring. Weitere Gemeindeteile gibt es nicht, alles gehört zum Pfarrdorf Unterföhring.
Vom Fährort zum Medienstandort
Der Name geht auf Föhring zurück, 750 als Feringas erwähnt und wohl nach einer Überfahrstelle an der Isar benannt. Als eigener Ort erscheint Unterföhring 1180, bis ins 17. Jahrhundert hieß es Niederföhring. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 entstand die heutige Gemeinde. In den 1950er Jahren begann der Wohnungsbau im Norden, 1962 übernahmen BR und ZDF die RIVA-Studios. 1971 konnte die Gemeinde die Eingemeindung nach München verhindern. Die barocke Pfarrkirche St. Valentin zählt zu den bedeutendsten im Landkreis.
Wer diese Maßnahmen in einen Fahrplan über mehrere Jahre ordnet, entscheidet in Ruhe.
Das stärkste Wachstum im Landkreis
Zwischen 1988 und 2018 wuchs Unterföhring um 123,7 Prozent, mehr als jede andere Gemeinde im Landkreis. 1988 begannen die Bauarbeiten für das Wohngebiet Unterföhring Süd. Auf dem ehemaligen BAHOG-Gelände westlich des S-Bahnhofs entsteht eine neue Ortsmitte mit Büros, Gewerbe und Wohnungen. Seit dem Schuljahr 2020/2021 gibt es ein eigenes Gymnasium auf einem neuen Schulcampus. Die Nachfrage speist sich aus den Arbeitsplätzen vor Ort und der Lage direkt am Münchner Stadtrand. Die Gemeinde ist schuldenfrei und finanziert unter anderem eine kostenlose Kinderbetreuung.
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Was Eigentümer in Unterföhring beschäftigt
Viele Wohnanlagen stammen aus den Wachstumsjahren ab Ende der 1980er Jahre und erreichen nun das Alter, in dem Dach, Fassade, Tiefgarage und Haustechnik gleichzeitig Aufmerksamkeit brauchen. Wer diese Maßnahmen in einen Fahrplan über mehrere Jahre ordnet, entscheidet in Ruhe. Beim Heizungstausch lohnt der Blick auf das Nahwärmenetz der gemeindeeigenen Geovol, das mit Stand 2016 über 2.000 Haushalte mit Erdwärme versorgte. Ein Anschluss kann helfen, die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes zu erfüllen, muss aber technisch und wirtschaftlich geprüft werden. Bei Neubauten in der neuen Ortsmitte gilt es, Mängel vor Ablauf der Gewährleistung zu erfassen.
Die vielen Arbeitsplätze sorgen für eine stetige Nachfrage nach Mietwohnungen. Eine Mietverwaltung, die Übergaben, Abrechnung und Instandhaltung zuverlässig steuert, hält den Aufwand für Eigentümer gering. In der Eigentümerversammlung entscheiden gut vorbereitete Unterlagen darüber, ob ein Beschluss gelingt. Gute Beratung denkt dabei voraus und legt Varianten mit Kosten und Zeitplan vor.
