Hausverwaltung UnterhachingGemeinde · Landkreis München
Unterhaching: Älter als München, gewachsen mit der Bahn
Die bevölkerungsreichste Gemeinde Bayerns ohne Stadtrecht liegt direkt an Münchens Südgrenze. Ihr Wohnbestand stammt großteils aus den Jahrzehnten nach 1950.
LIKKA Magazin · Wohnen und Eigentum vor OrtLesezeit 2 Minuten

Um 1310 entstand die Dorfkirche St. Korbinian, bis heute das älteste Gebäude Unterhachings. Sie steht im Alten Ort, nicht weit von den Großwohnsiedlungen Grünau und Fasanenpark. Mit der S3 ist das Münchner Stadtzentrum in 15 Minuten erreicht. Unterhaching zählt 26.611 Einwohner und ist damit die zweitgrößte Kommune im Landkreis München. Seit 2011 ist sie zudem die bevölkerungsreichste Gemeinde Bayerns, die weder Stadt noch Markt heißt. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war sie ein reines Bauerndorf.
Vom Bauerndorf zur Wohngemeinde
Der Name Haching wird 806 erstmals erwähnt und geht auf den Personennamen Hacho zurück. Bis zur Säkularisation 1803 waren die umliegenden Klöster die Grundherren, daran erinnern Abtsstab und Seerosenblatt im Wappen. Mit dem Bahnanschluss 1898 begann der Wandel zur Wohngemeinde. Zur Gemeinde gehörte lange auch das Gebiet des heutigen Ottobrunn, das 1955 selbstständig wurde. Baudenkmäler sind selten: ein Bauernhof und ein Kramer aus dem 18. Jahrhundert, der Bahnhof und zwei Villen um 1900. Außer dem Hauptort gibt es keine weiteren Gemeindeteile.
Wer die Maßnahmen über mehrere Jahre staffelt, hält Sonderumlagen klein und die Rücklage planbar.
Grünau, Fasanenpark und die Nähe zur Stadt
1950 lebten 9.268 Menschen in Unterhaching, die Gemeinde legte Wohnungsbauprogramme auf. In den 1960er Jahren entstanden die Großwohnsiedlungen Grünau und Fasanenpark mit Kirche, Kindergärten und Einkaufszentrum. Zwischen 2000 und 2018 wuchs die Einwohnerzahl um weitere 18 Prozent. Der Bestand reicht damit von Villen der Jahrhundertwende über Siedlungshäuser bis zu großen Eigentümergemeinschaften. Develey, Sportscheck und die deutsche Verwaltung von Wrigley haben hier ihren Sitz. Anschlussstellen der A 8 und der A 995 liegen unmittelbar an den Gemeindegrenzen.
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Was Eigentümer in Unterhaching beschäftigt
Die Wohnanlagen der 1960er Jahre sind inzwischen rund sechzig Jahre alt. Leitungen, Aufzüge und Fassaden haben dort meist schon einen Sanierungszyklus hinter sich, der nächste steht an. Wer die Maßnahmen über mehrere Jahre staffelt, hält Sonderumlagen klein und die Rücklage planbar. Ein Gutachten zum Bauzustand ist dafür der sachliche Ausgangspunkt.
Beim Heizen hat Unterhaching eine Besonderheit: Seit 2007 liefert die Geothermie Wärme über ein Fernwärmenetz, das weiter ausgebaut wird. Für Gemeinschaften ist ein Anschluss eine ernsthafte Option bei der Umsetzung des Gebäudeenergiegesetzes. Die Entscheidung braucht Zahlen, Fristen und einen sauber vorbereiteten Beschluss. Gute Beratung legt diese Grundlagen vor der Versammlung auf den Tisch.
