Hausverwaltung München-Berg am LaimStadtbezirk 14 · Landeshauptstadt München
Berg am Laim: Barockkirche, Bahngleise und das Werksviertel
Zwischen St. Michael und den Ten Towers zeigt Berg am Laim, wie viele Epochen auf engem Raum zusammenpassen. Für Eigentümer bedeutet das einen sehr gemischten Bestand.
LIKKA Magazin · Wohnen und Eigentum vor OrtLesezeit 2 Minuten

Wer am S-Bahnhof Berg am Laim aussteigt, steht mitten in einem Viertel mit langem Gedächtnis. Schon 812 taucht der Ort als „ad Perke“ in den Urkunden auf, der Zusatz „am Laim“ erinnert an den lehmigen Boden. Heute prägen die Gleise des Ostens, die barocke Kirche St. Michael und das junge Werksviertel das Bild. Seit 1913 gehört Berg am Laim zu München. Wer hier eine Wohnung besitzt, besitzt ein Stück Stadt, das sich ständig neu erfindet.
Hofmark, Kirchen und ein Knoten im Osten
Berg am Laim war einst Sitz einer Hofmark des Hochstifts Freising. Aus dieser Zeit stammt die Stiftskirche St. Michael aus dem 18. Jahrhundert, ein prachtvoller Barockbau. Noch älter ist St. Stephan in Baumkirchen, die als älteste Kirche der Gegend gilt. Die Josephsburg wurde 1693 als Residenz gegründet und gab später einem U-Bahnhof ihren Namen.
Im Alltag zählt die Anbindung. Die S-Bahn hält am Ostbahnhof, am Leuchtenbergring und in Berg am Laim. Die U2 bedient Josephsburg und Kreillerstraße, die U5 den Innsbrucker Ring und das Michaelibad. Dazu kommt die Tram 21. Grün finden Bewohner am Piusplatz, im Behrpark und im neuen Gleispark.
Wer hier eine Wohnung besitzt, besitzt ein Stück Stadt, das sich ständig neu erfindet.
Von der ersten Großsiedlung bis zum Mischquartier
Der Wohnungsbestand erzählt Münchner Baugeschichte. Neuramersdorf entstand ab 1928 als erste Großwohnsiedlung der Stadt. Die Maikäfersiedlung folgte zwischen 1936 und 1939, Eisenbahnersiedlungen stammen aus dem frühen 20. Jahrhundert. Auf dem Gelände des früheren Kunstparks Ost wächst seit den 2010er Jahren das Werksviertel mit Wohnungen, Büros und Kultur.
Entsprechend breit sind die Eigentumsformen. Es gibt kleine Gemeinschaften in Siedlungshäusern, große Wohnungseigentümergemeinschaften aus der Nachkriegszeit und junge Neubau-WEGs. Die Nähe zur Innenstadt und die vielen Arbeitsplätze rund um den Osten halten die Nachfrage stabil.
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Was Eigentümer in Berg am Laim beschäftigt
In den Siedlungen der Zwischenkriegszeit stehen oft Dächer, Fenster und Leitungen an. Hier hilft eine Erhaltungsplanung, die Maßnahmen bündelt und die Rücklage darauf ausrichtet. In den Nachkriegsanlagen geht es häufig um Heizungsumstellung nach dem Gebäudeenergiegesetz und um Fassadendämmung. Junge Gemeinschaften im Werksviertel sollten Gewährleistungsfristen im Blick behalten und Mängel früh dokumentieren. LIKKA begleitet solche Entscheidungen mit einer Vorbereitung, die Varianten und Zeitpläne nachvollziehbar macht.
Hinzu kommt die Frage der Nutzung. Rund um den Ostbahnhof und das Werksviertel wechseln Mieter häufiger, weil viele hier nur für einige Jahre arbeiten. Für Vermieter lohnt sich deshalb eine sorgfältige Mietverwaltung mit sauberen Übergaben und nachvollziehbaren Nebenkostenabrechnungen. In den denkmalnahen Lagen um St. Michael sollten Eigentümer vor Arbeiten an Fassade oder Fenstern klären, welche Vorgaben gelten.
