Hausverwaltung München-Allach-UntermenzingStadtbezirk 23 · Landeshauptstadt München
Allach-Untermenzing: Industrie im Norden, Gartenstadt an der Würm
Große Arbeitgeber und stille Einfamilienhausstraßen liegen hier dicht beieinander. Das Wohnen ist grün und ruhig.
LIKKA Magazin · Wohnen und Eigentum vor OrtLesezeit 2 Minuten

Morgens pendeln Tausende zu MAN, MTU oder Krauss-Maffei, abends wird es in den Straßen von Untermenzing still. Allach-Untermenzing ist Arbeitsort und Gartenstadt zugleich. Mehr als 25.000 Arbeitsplätze bieten die Industriebetriebe im Bezirk, und doch gehört er zu den am dünnsten besiedelten Gegenden Münchens. Die Würm, der Allacher Forst und die Angerlohe liegen gleich um die Ecke. Allach wurde schon 774 als „Ahaloh“ erwähnt, das Wald am Wasser bedeutet.
Zwei Dörfer und ein Industriegürtel
Untermenzing spaltete sich um 1315 von Menzing ab. Allach und Untermenzing kamen am 1. Dezember 1938 zu München. Die Kirchen St. Peter und Paul in Allach und St. Martin in Untermenzing erinnern an die dörflichen Anfänge. Weithin sichtbar ist der Diamalt-Turm. Zur Geschichte gehören auch dunkle Kapitel wie das KZ-Außenlager München-Allach.
Die S2 hält in Allach und Untermenzing, seit 2019 verbindet die Expressbuslinie X80 den Norden quer. Wichtige Straßen sind die Eversbuschstraße und die Ludwigsfelder Straße. Zum Grün zählen der Allacher Forst, die Angerlohe und die Würmauen.
Allach-Untermenzing ist Arbeitsort und Gartenstadt zugleich.
Siedlungen mit Gartenstadtcharakter
Zwischen 1946 und 1970 wurde viel gebaut. Es entstand eine Mischung aus Ein- und Mehrfamilienhäusern mit Gartenstadtcharakter. Bekannte Siedlungen sind die Angerloh-Siedlung, die Beer-Siedlung, die Flaksiedlung, die Gerberau und die Waldkolonie. Untermenzing ist bis heute stark von Einfamilienhäusern geprägt.
Viele Eigentümer wohnen selbst, oft seit Jahrzehnten. Hinzu kommen kleinere Wohnanlagen und aufgeteilte Doppelhäuser. Die Nähe zu den großen Arbeitgebern sorgt für eine verlässliche Mietnachfrage.
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Was Eigentümer hier beschäftigt
Die Häuser der Nachkriegsjahrzehnte kommen in ein Alter, in dem Dach, Fenster, Leitungen und Heizung fast gleichzeitig Aufmerksamkeit brauchen. Wer diese Maßnahmen in eine sinnvolle Reihenfolge bringt, spart Geld und Nerven. In kleinen Gemeinschaften geht es oft um die Kostenverteilung bei Doppelhäusern und die Nutzung der Gärten. Bei vermieteten Wohnungen lohnt eine Mietverwaltung, die Mieterwechsel und Nebenkostenabrechnung zuverlässig abwickelt.
Entlang der Würm lohnt zudem ein Blick auf Keller und Grundstücksentwässerung. Viele Siedlungshäuser haben ältere Abwasserleitungen, deren Zustand erst eine Kamerabefahrung zeigt. In kleinen WEGs ist es wichtig, solche Prüfungen gemeinsam zu beschließen und die Ergebnisse zu dokumentieren. Wer eine Rücklage auch in kleinen Gemeinschaften konsequent aufbaut, bleibt bei größeren Arbeiten handlungsfähig.
