Hausverwaltung München-MoosachStadtbezirk 10 · Landeshauptstadt München
Alte Linde, Borstei, Uptown: Moosach zwischen Dorf und Hochhaus
Moosach gehört zu den ältesten Orten Münchens und wuchs doch erst nach 1945 richtig. Heute stehen hier eine denkmalgeschützte Mustersiedlung und das zweithöchste Haus der Stadt.
LIKKA Magazin · Wohnen und Eigentum vor OrtLesezeit 2 Minuten

Vor der Alten Pfarrkirche St. Martin steht die Röth-Linde, Münchens ältester Baum, gepflanzt um 1700. Wenige Kilometer weiter ragt das Uptown München 146 Meter in den Himmel. Dazwischen liegt die Borstei, eine Mustersiedlung der 1920er Jahre mit Innenhöfen und Gärten. Moosach vereint diese Gegensätze auf engem Raum. Gut 56.000 Menschen leben hier. Aus dem Arbeiter- und Handwerkerort ist ein Bezirk geworden, in den zunehmend auch die Mittelschicht zieht.
Viertausend Jahre Siedlungsgeschichte
Moosach ist seit rund 4.000 Jahren besiedelt und wurde 807 erstmals urkundlich erwähnt. 1913 kam die Landgemeinde zu München. Zum Bezirk gehören Hartmannshofen, Nederling, Neulustheim, die Borstei und die Olympia-Pressestadt von 1972. Das Pelkovenschlössl und St. Martin erinnern an die dörflichen Anfänge.
Am Bahnhof Moosach hält die S1, die U-Bahn verbindet den Bezirk über das Olympia-Einkaufszentrum, die Tram 20 fährt seit 1930 hierher. Hartmannshofer Park, Kapuzinerhölzl und Amphionpark bieten Grün.
Ein langfristiger Erhaltungsplan macht die Höhe der Rücklage begründbar.
Von der Mustersiedlung zur Großwohnanlage
Die großflächige Bebauung begann erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Deshalb prägen Wohnanlagen der 1950er bis 1970er Jahre weite Teile Moosachs, ergänzt durch Reihen- und Einfamilienhäuser. Die Borstei entstand zwischen 1924 und 1930 als geschlossene Siedlung. Die Olympia-Pressestadt steht für den Großwohnungsbau der frühen 1970er. Viele Anlagen sind als Wohnungseigentum organisiert, teils mit Hunderten Einheiten. Gefragt ist Moosach wegen der S- und U-Bahn und seiner Parks. In der Borstei als geschlossener Siedlung gelten zudem eigene gestalterische Regeln.
Verwaltung oder Verkauf: Wir beraten Sie persönlich, vom Standort München aus.
Große Gemeinschaften, lange Planungshorizonte
In großen Wohnanlagen hat jede Entscheidung Gewicht. Eine Fassadensanierung, der Tausch von Aufzügen oder die Erneuerung einer Tiefgarage betrifft viele Eigentümer mit unterschiedlichen Interessen. Hinzu kommen Heizzentralen aus den 1990er Jahren, deren Nachfolge nach dem Gebäudeenergiegesetz geplant werden will, und Flachdächer, die an ihr Lebensende kommen.
Hier zahlt sich ein langfristiger Erhaltungsplan aus. Er zeigt, was in welchem Jahr ansteht, und macht die Höhe der Rücklage begründbar. So werden Beschlüsse in der Versammlung sachlicher. Auch Wartungspläne für Aufzüge und Brandschutztüren gehören in diese Übersicht.
