Hausverwaltung München-Trudering-RiemStadtbezirk 15 · Landeshauptstadt München
Trudering-Riem: Vom Flughafen zur Gartenstadt mit Messe
Auf dem alten Rollfeld wächst die Messestadt, daneben liegen Gartenstädte und Dorfkerne. Kaum ein Bezirk verbindet so viel Tradition mit so viel Neubau.
LIKKA Magazin · Wohnen und Eigentum vor OrtLesezeit 2 Minuten

Wo früher Flugzeuge starteten, spielen heute Kinder im Riemer Park. Der Flughafen München-Riem ist Geschichte, auf seinem Gelände entstand ab 1994 die Messestadt Riem mit rund 5.500 Wohnungen. Nebenan liegt Trudering, das schon 772 als „Truhtheringa“ erwähnt wurde. Zwischen Gartenstadt, Waldtrudering und den Dorfkirchen von Kirchtrudering und Riem hat der Bezirk ein ganz eigenes Tempo. Seit Mitte der 1990er Jahre ist er stark gewachsen, und dieser Wandel prägt auch die Hausgemeinschaften.
Doppeldorf, Rollfeld und Olympiareiter
Trudering entstand als Doppeldorf, die Gemeinde bildete sich 1818 und kam 1932 zu München. Die Kirchen St. Peter und Paul in Kirchtrudering und St. Martin in Alt-Riem erinnern an die bäuerlichen Anfänge. Zu den Olympischen Spielen 1972 wurde das Reitstadion Riem gebaut. Die Bundesgartenschau 2005 hinterließ den Riemer Park, heute die große Grünfläche im Osten.
Zum Bezirk gehören Am Moosfeld, Gartenstadt Trudering, Kirchtrudering, Messestadt Riem, Neutrudering, Riem, Straßtrudering und Waldtrudering. Die U2 fährt seit 1999 bis in die Messestadt, die S-Bahn hält in Trudering. Über die A 94 und die A 99 sind Umland und Flughafen schnell erreicht.
Eine vorausschauende Erhaltungsplanung verhindert, dass mehrere große Posten gleichzeitig fällig werden.
Gartenstadt trifft Stadtquartier
Der Bestand ist zweigeteilt. In Waldtrudering und der Gartenstadt Trudering dominieren Einfamilien- und Doppelhäuser, oft auf großen Grundstücken. In der Messestadt stehen Geschosswohnungen aus den vergangenen drei Jahrzehnten, dazu die Riem Arcaden als Versorgungszentrum. Hier sind viele Wohnungseigentümergemeinschaften entstanden, oft mit Tiefgaragen und gemeinsamen Außenanlagen.
Familien schätzen die Mischung aus Grün, Schulen und Anbindung. Die Messe bringt zusätzlich Nachfrage nach Wohnungen für Beschäftigte und Gäste.
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Was Eigentümer in Trudering-Riem beschäftigt
Die ersten Häuser der Messestadt sind inzwischen gut zwei Jahrzehnte alt. Damit rücken Flachdächer, Tiefgaragenabdichtungen, Aufzüge und die Haustechnik in den Fokus. Eine vorausschauende Erhaltungsplanung verhindert, dass mehrere große Posten gleichzeitig fällig werden. In den Gartenstädten entstehen durch Nachverdichtung kleine Gemeinschaften, die klare Regeln zur Nutzung von Garten und Stellplätzen brauchen. Beschlüsse sollten dort sauber vorbereitet sein, damit das Miteinander funktioniert.
In der Messestadt kommt eine Besonderheit hinzu: Viele Anlagen wurden in kurzer Zeit gebaut und altern deshalb im Gleichklang. Wenn mehrere Gemeinschaften gemeinsame Tiefgaragen, Wärmeversorgung oder Grünflächen nutzen, braucht es klare Absprachen zwischen den Beteiligten. Wer rechtzeitig Zustandsberichte einholt und die Rücklage an den tatsächlichen Bedarf anpasst, schafft sich Spielraum. So lassen sich Arbeiten planen, bevor Schäden den Takt vorgeben.
