Hausverwaltung München-SollnStadtbezirk 19 · Landeshauptstadt München
Von Thalkirchen bis Solln: Fünf Ortsteile im grünen Münchner Süden
Isartal, Forstenrieder Park, Villen und Großsiedlungen: Der Bezirk 19 ist so vielfältig wie sein langer Name.
LIKKA Magazin · Wohnen und Eigentum vor OrtLesezeit 2 Minuten

Der längste Bezirksname Münchens steht für fünf sehr verschiedene Orte. Thalkirchen ist die älteste Siedlung im Isartal und heute Ausflugsziel. Obersendling war lange Standort der Siemens-Zentrale. Forstenried hat seinen alten Dorfkern bewahrt, Fürstenried wuchs in den 1960er Jahren zur Wohnstadt, und Solln gilt als gehobene Gartenstadt mit Villen. Seit 1992 bilden sie gemeinsam den Stadtbezirk 19. Für Eigentümer heißt das: Vom Einfamilienhaus bis zur Hochhaussiedlung ist hier alles vertreten.
Fünf Dörfer, ein Bezirk
Forstenried wurde 1166 erstmals genannt, Thalkirchen 1268. Zwischen 1900 und 1938 kamen die Orte nach München. Schloss Fürstenried entstand 1715 bis 1717, das Asam-Schlössl steht in Maria Einsiedel. Das Siemens-Hochhaus von 1961 bis 1963 prägte Obersendling lange. Mit der Balde-Höhe liegt hier auch der höchste Punkt der Stadt.
Die U3 erschließt den Bezirk von Thalkirchen bis Fürstenried West. Die S7 hält an den Siemenswerken und in Solln. Wer Ruhe sucht, findet sie im Forstenrieder Park, im Südpark und im Isartal. Die frühere Isartalbahn ist heute ein Radweg.
Vom Einfamilienhaus bis zur Hochhaussiedlung ist hier alles vertreten.
Villen, Parkstadt und neue Quartiere
In Solln prägen Villen und große Gärten das Bild. Fürstenried-West und -Ost entstanden innerhalb weniger Jahre als große Wohnsiedlungen, die Parkstadt Solln wurde in den 1960er und 1970er Jahren als Hochhaussiedlung gebaut. Die Siemens-Siedlung zeigt frühe Nachkriegs-Wohntürme. In Obersendling sind mit der Südseite und dem Quartier Am Südpark neue Wohngebiete gewachsen.
Entsprechend reicht die Spanne von der kleinen WEG in einer geteilten Sollner Villa bis zur Großanlage mit Hunderten Einheiten. Die Nähe zu Wald und Isar und die U3 bestimmen die Nachfrage.
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Was Eigentümer im Münchner Süden beschäftigt
Die Großsiedlungen der 1960er und 1970er Jahre stehen vor umfassenden Sanierungen. Aufzüge, Fassaden, Balkone und zentrale Heizungsanlagen verlangen einen Plan über viele Jahre. Die jungen Quartiere in Obersendling kommen in die Phase, in der Gewährleistungsansprüche vor Fristablauf geprüft werden sollten. In Solln geht es oft um die Frage, wie eine Villa mit wenigen Parteien eine Heizung erneuert, die zum Gebäudeenergiegesetz passt.
In Forstenried und Thalkirchen gibt es zudem ältere Häuser in den Dorfkernen. Dort stellen sich Fragen zu Denkmalschutz, Feuchtigkeit und alten Holzkonstruktionen. Große Gemeinschaften in Fürstenried oder der Parkstadt Solln brauchen Versammlungen, die gut vorbereitet sind, mit verständlichen Unterlagen und klaren Beschlussvorlagen. LIKKA sieht genau darin den Kern guter Verwaltung: Entscheidungen so vorzubereiten, dass Eigentümer sicher abstimmen können.
