Hausverwaltung München-Milbertshofen-Am HartStadtbezirk 11 · Landeshauptstadt München
Olympiaturm und Panzerwiese: Milbertshofen-Am Hart zwischen Industrie und Weite
BMW, Olympiapark und Arbeitersiedlungen: Der elfte Bezirk ist Industriestandort und Wohnort zugleich, mit viel Grün am Stadtrand.
LIKKA Magazin · Wohnen und Eigentum vor OrtLesezeit 2 Minuten

Der Olympiaturm ragt 291 Meter über das Oberwiesenfeld, daneben stehen Stadion und Schwimmhalle von 1972. Im Osten liegen die Zentrale und das Museum von BMW, im Norden öffnet sich die Panzerwiese als weite Heidelandschaft. Milbertshofen-Am Hart ist ein Bezirk der Arbeit und des Wohnens, mit rund 77.500 Einwohnern und dem höchsten Ausländeranteil der Münchner Bezirke. Fast ein Drittel der Fläche ist Grün. Die Häuser reichen von der Arbeitersiedlung bis zum Olympischen Dorf.
Von der Klosterschwaige zum Industriestandort
1149 wurde Milbertshofen als Ilmungeshoven erwähnt, damals eine klösterliche Schwaige. Nach 1800 wandelte sich der Ort zum Industrievorort, 1913 kam die Stadt Milbertshofen zu München. Zum Bezirk gehören Milbertshofen im Südosten, Am Riesenfeld mit den olympischen Anlagen im Südwesten und Am Hart im Norden mit dem Harthof und früheren Arbeitersiedlungen. Die Alte St.-Georgs-Kirche steht für die mittelalterlichen Anfänge.
Ingolstädter und Schleißheimer Straße sind die großen Verkehrsachsen des Bezirks.
Große Gemeinschaften müssen Mehrheiten finden und die Finanzierung auf viele Schultern verteilen.
Siedlungen, Sozialwohnungen, Olympisches Dorf
In Milbertshofen mischen sich Industrie, Gewerbe und Wohnen, mit einem hohen Anteil geförderter Wohnungen. Am Hart prägen Siedlungen für Arbeiter und die Wohnanlagen am Harthof und an der Nordhaide das Bild. Das Olympische Dorf wurde für die Spiele 1972 gebaut und steht für die Stadtplanung jener Jahre. Viele Wohnungen dort sind in Eigentümergemeinschaften organisiert. In den letzten Jahrzehnten kamen Neubauten hinzu, die den Bestand ergänzen. BMW und weitere Industriebetriebe machen den Bezirk zu einem der großen Arbeitsorte der Stadt.
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Fünfzig Jahre Olympisches Dorf und mehr
Die Anlagen aus den 1970er Jahren stehen vor großen Aufgaben: Fassaden, Balkone und Tiefgaragen brauchen Sanierung, die Haustechnik ist oft noch aus der Bauzeit. In den älteren Siedlungen stehen Dach, Fenster und Heizungsumstellung im Vordergrund. Große Gemeinschaften müssen dafür Mehrheiten finden und die Finanzierung auf viele Schultern verteilen.
Unsere Aufgabe sehen wir darin, jede Abstimmung so vorzubereiten, dass die Eigentümer wissen, worüber sie entscheiden, und die Rücklage wächst mit dem tatsächlichen Bedarf.
