Hausverwaltung München-Ramersdorf-PerlachStadtbezirk 16 · Landeshauptstadt München
Ramersdorf-Perlach: Wallfahrtskirche, Gartenstadt und Entlastungsstadt
Münchens einwohnerstärkster Bezirk reicht vom mittelalterlichen Ramersdorf bis zur Großsiedlung Neuperlach. Die Wohnanlagen hier stellen besondere Anforderungen.
LIKKA Magazin · Wohnen und Eigentum vor OrtLesezeit 2 Minuten

Mehr als 120.000 Menschen leben in Ramersdorf-Perlach. Das ist so viel wie in einer eigenen Großstadt. Der Bezirk beginnt an der Wallfahrtskirche Maria Ramersdorf, führt durch den Dorfkern von Altperlach und endet in Neuperlach, der größten Entlastungsstadt Westdeutschlands. Dazwischen liegen Waldperlach mit seinen Gartenstadthäusern und der Ostpark als grüne Mitte. Wer hier Eigentum hat, hat es häufig in einer großen Gemeinschaft mit vielen Stimmen.
Zwei alte Dörfer und eine neue Stadt
Perlach wurde um 790 als „peralohc“ genannt, Ramersdorf zu Beginn des 11. Jahrhunderts. Ramersdorf kam 1864 zu München, Perlach 1930. Die Wallfahrtskirche Maria Ramersdorf, die barocke Kirche St. Michael in Perlach und das Schloss Perlachsoed von 1697 erinnern an diese Zeit. St. Paulus in Perlach gilt als ältester protestantischer Kirchenbau Münchens.
Ab 1967 entstand Neuperlach als Satellitenstadt, heute mit rund 55.000 Bewohnern. Fünf U-Bahn- und zwei S-Bahn-Haltestellen erschließen den Bezirk. Mit 72 Parks und Grünflächen ist er erstaunlich grün, allein der Ostpark umfasst 56 Hektar.
Wer hier Eigentum hat, hat es häufig in einer großen Gemeinschaft mit vielen Stimmen.
Mustersiedlung, Gartenstadt, Großwohnanlage
Kaum ein Bezirk zeigt so viele Bautypen. In Ramersdorf steht die Mustersiedlung aus den 1930er Jahren. Waldperlach wurde ab 1911 als Gartenstadt angelegt. Neuperlach besteht überwiegend aus Wohnanlagen der späten 1960er und 1970er Jahre, oft mit Hochhäusern und großen Tiefgaragen.
Dort teilen sich teils Hunderte Eigentümer ein Grundstück. Selbstnutzer und Kapitalanleger wohnen Tür an Tür. Die gute Verkehrsanbindung und die Einkaufsmöglichkeiten sorgen für eine konstante Nachfrage.
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Was Eigentümer in Ramersdorf-Perlach beschäftigt
In den Anlagen von Neuperlach steht vielerorts die zweite große Sanierungswelle an: Strangsanierung, Aufzüge, Brandschutz, Fassaden und die Umstellung zentraler Heizungen. Bei solchen Summen braucht eine Gemeinschaft eine Erhaltungsplanung über viele Jahre und eine Rücklage, die dazu passt. Ebenso wichtig ist eine gut vorbereitete Versammlung, damit große Gremien zu tragfähigen Beschlüssen kommen. In Waldperlach geht es eher um kleine Gemeinschaften und die energetische Ertüchtigung älterer Häuser.
In der Ramersdorfer Mustersiedlung gelten eigene Maßstäbe. Die Häuser aus den 1930er Jahren sind klein, oft mit einfachen Dächern und alten Installationen. Eine Sanierung muss hier den Charakter der Siedlung bewahren und zugleich den Energiebedarf senken. Wer Eigentum in Neuperlach vermietet, profitiert von einer Mietverwaltung, die mit großen Anlagen, Hausordnungen und vielen Ansprechpartnern vertraut ist.
