Hausverwaltung München-LaimStadtbezirk 25 · Landeshauptstadt München
Laim: Wie ein Rangierbahnhof ein ganzes Viertel wachsen ließ
Laim ist kompakt, dicht bewohnt und bestens angebunden. Sein Bestand stammt fast vollständig aus dem 20. und 21. Jahrhundert.
LIKKA Magazin · Wohnen und Eigentum vor OrtLesezeit 2 Minuten

1892 ging in Laim der Rangierbahnhof in Betrieb, und bis 1901 verzehnfachte sich die Einwohnerzahl. Seitdem ist Laim ein Viertel der Eisenbahner, Handwerker und Familien. Das historische Zentrum ist der Laimer Anger, wo freitags der Bauernmarkt stattfindet. Rundherum stehen Wohnhäuser, Schulen und das Laimer Schlössl. Wald und Seen gibt es im Bezirk keine, dafür kurze Wege überallhin. Rund zwei Drittel der Fläche werden zum Wohnen genutzt.
Vom Lehmboden zur Eisenbahnerstadt
Laim wurde zwischen 1047 und 1053 als „loco leima“ erwähnt, benannt nach dem Lehmboden. 1818 wurde es eigenständige Gemeinde, 1900 kam es zu München. Die Pfarrkirche St. Ulrich geht auf eine Erwähnung von 1315 zurück, die Paul-Gerhardt-Kirche entstand 1955 und 1956. Das Laimer Schlössl war einst ein Jagdsitz.
Laim ist hervorragend angebunden. Der Bahnhof München-Laim und die Haltestelle Hirschgarten bedienen die S-Bahn, die U4 hält an der Westendstraße, die U5 am Laimer Platz. Die Trams 18 und 19 und die A 96 ergänzen das Netz.
Eine Strangsanierung oder der Wechsel der Heizung betrifft alle Wohnungen und braucht deshalb gute Vorbereitung.
Dicht bebaut, stark nachgefragt
Der Bestand stammt überwiegend aus dem 20. und 21. Jahrhundert. Mehrfamilienhäuser aus der Zeit um 1900 und aus den Zwischenkriegsjahren stehen neben Wohnanlagen der Nachkriegszeit. Die Siedlung Alte Heimat ist ein charakteristisches Beispiel für den Wohnungsbau nach dem Krieg.
Viele Häuser sind in Eigentumswohnungen aufgeteilt, mit mittelgroßen Gemeinschaften. Die Lage zwischen Innenstadt und Pasing und die Kulturorte wie das Rex-Kino machen Laim bei Mietern und Käufern beliebt.
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Was Eigentümer in Laim beschäftigt
Viele Laimer Häuser stammen aus der Nachkriegszeit und haben inzwischen Leitungen, Bäder und Heizungen, die an ihr Ende kommen. Eine Strangsanierung oder der Wechsel der Heizung betrifft alle Wohnungen und braucht deshalb gute Vorbereitung und eine klare Kommunikation. Bei Häusern um 1900 kommen Holzbalkendecken, Dachstühle und Balkone hinzu. Eine mehrjährige Erhaltungsplanung hilft, die Rücklage gezielt aufzubauen und Sonderumlagen zu vermeiden.
Laim ist zudem ein Viertel mit vielen vermieteten Wohnungen. Die gute Anbindung zieht Berufstätige an, die häufiger umziehen. Vermieter brauchen deshalb eine Mietverwaltung, die Übergaben, Kautionen und Abrechnungen zuverlässig regelt. In der Nähe der Bahnanlagen fragen Eigentümer außerdem nach besserem Schallschutz, etwa durch neue Fenster. Solche Maßnahmen lassen sich gut mit einer energetischen Modernisierung verbinden.
