Hausverwaltung München-Sendling-WestparkStadtbezirk 7 · Landeshauptstadt München
Rund um den Westpark: Wohnen zwischen Gartenschau und Siedlungshaus
Sendling-Westpark wurde größtenteils nach dem Zweiten Weltkrieg bebaut. Hier sitzt auch unser Münchner Büro, in der Drachenseestraße.
LIKKA Magazin · Wohnen und Eigentum vor OrtLesezeit 2 Minuten

An der Drachenseestraße liegt unser Münchner Büro, ein paar Minuten vom Westpark entfernt. Der Park wurde für die Internationale Gartenbauausstellung 1983 angelegt und ist heute der grüne Treffpunkt des ganzen Bezirks, zum Spazieren, Joggen und Durchatmen. Rund 62.600 Menschen leben in Sendling-Westpark. Die meisten Flächen wurden erst nach 1945 bebaut, zwischen 1950 und 1995 verdoppelte sich die Einwohnerzahl. Daraus ergibt sich ein Bestand, den wir aus der täglichen Arbeit sehr gut kennen.
Von der Sendlinger Heide zum Stadtbezirk
Das Gebiet gehörte früher zur Sendlinger Heide. Der heutige Bezirk entstand 1992 aus dem aufgelösten Waldfriedhofviertel. Zu ihm zählen Teile Mittersendlings und das Viertel Land in Sonne, benannt nach einer Kleingartenanlage. Am Partnachplatz erinnert ein Brunnen an die Partnachklamm, der BMW Park ist Spielstätte des FC Bayern Basketball.
Die U6 hält seit 1983 an drei Stationen im Bezirk: Partnachplatz, Westpark und Holzapfelkreuth. Neben dem Westpark gehören der Sendlinger Wald und mehrere Kleingartenanlagen zum Grün des Viertels.
Große Gemeinschaften brauchen verlässliche Zahlen und eine Reihenfolge, die alle nachvollziehen können.
Siedlungshaus im Süden, Wohnanlage an der Hauptstraße
Im Süden des Bezirks stehen Ein- und Zweifamilienhäuser aus der Zwischenkriegszeit. Entlang der Hauptstraßen prägt Geschosswohnungsbau nach 1948 das Bild, oft als größere Wohnanlagen mit mehreren Häusern, Tiefgarage und gemeinsamen Grünflächen. Viele davon sind als Wohnungseigentum organisiert, mit einem Mix aus langjährigen Selbstnutzern und Vermietern. Gefragt sind die Lagen wegen des Westparks, der U6 und der ruhigen Wohnstraßen. Langjährige Bewohner und junge Familien teilen sich hier oft dieselbe Anlage.
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Wohnanlagen der Nachkriegszeit fit machen
In den Anlagen der 1950er bis 1970er Jahre wiederholen sich die Themen: Flachdächer und Tiefgaragen mit Abdichtungsbedarf, Balkone mit Betonschäden, Fenster und Fassaden ohne zeitgemäße Dämmung, Zentralheizungen, deren Ersatz nach dem Gebäudeenergiegesetz geplant werden muss. Große Gemeinschaften brauchen dafür verlässliche Zahlen und eine Reihenfolge, die alle nachvollziehen können.
Dazu kommt die Frage, ob sich Photovoltaik auf großen Dachflächen oder Ladepunkte in der Tiefgarage sinnvoll einplanen lassen. Weil wir vor Ort sitzen, sehen wir diese Häuser regelmäßig. Wir kennen die typischen Schwachstellen dieser Baujahre und bereiten Sanierungsbeschlüsse mit belastbaren Varianten vor.
